Elektrosmog

Wer würde bei Symptomen wie Allergien, Bluthochdruck, Migräne, Verdauungsbeschwerden, Rheuma oder bei Befindlichkeitsstörungen wie Nervosität, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, chronischer Erschöpfung oder Ohrgeräuschen daran denken, dass diese unter anderem als Folge von Elektrosmog auftreten könnten?

Unter Elektrosmog versteht man die Belastung der Umwelt durch künstlich erzeugte elektrische und magnetische Felder sowie elektromagnetische Wellen. Prinzipiell sind Strahlung und magnetische Vorgänge Gegebenheiten der Natur. Alle lebenden Organismen haben sich an die natürliche Umgebungsstrahlung angepasst und benötigen diese, um gesund zu bleiben.

Im Gegensatz zur natürlichen, in ihrer Wirkungsstärke schwankenden und veränderlichen Strahlung ist künstlich erzeugte Strahlung starr und intensiv und verwendet nur ganz bestimmte Wellenbereiche. Anschaulich dargestellt, entspricht die natürliche Umgebungsstrahlung der angenehmen Melodie eines Orchesters (großer Tonumfang) und Elektrosmog einem nervtötenden Dauerton (Trillerpfeife), der die Harmonie ständig stört.

Hauptquelle für Elektrosmog sind Sendeanlagen für Mobilfunk. Besonders empfindlich reagiert unser Körper auf völlig unnatürliche, gepulste Strahlung, wie sie in schnurlosen Telefonen, WLAN (lokales Funknetzwerk) oder Handys Verwendung findet.

Der Gesetzgeber legt zwar auf thermischer Wirkung (Erwärmung) des Körpers basierende Grenzwerte zum Schutz fest, nichtthermische (nicht auf Erwärmung) beruhende Wirkungen bleiben dabei jedoch unberücksichtigt. Forschungsarbeiten von Professor Popp (Institut für Biophysik, Neuss) haben gezeigt, dass Elektrosmog zu Störungen in der Kommunikation von Körperzellen führen kann und dadurch Funktionen des Körpers gestört werden können. Es gibt zahlreiche, von den Behörden noch nicht akzeptierte Methoden, die die Wirkung von Elektrosmog auf den Körper zeigen: Auswirkungen von Handy-Strahlung lassen sich beispielsweise in der Veränderung des Blutbildes mit Hilfe von Dunkelfeld-Mikroskopie erkennen.

angeschaltete Lampe

Der dauerhafte Einfluss verschiedenster Elektrosmog-Quellen kann schließlich den Stoffwechsel und die Abwehrmechanismen überfordern und zu Erkrankungen mit den oben beschriebenen Symptomen führen.

Elektrosmog kann besonders im Haushalt und am Arbeitsplatz auf uns einwirken, da wir uns dort am längsten aufhalten. Wichtig ist es, Elektrosmog vor allem nachts zu vermeiden, um dem Körper eine ausreichende Regenerationsphase zu ermöglichen. Radiowecker und Fernsehgeräte, vor allem aber Handys, sollten aus dem Schlafzimmer entfernt werden.

Auch eingeschaltete Geräte am Kopfteil des Bettes erzeugen Elektrosmog. Metallteile im Bett (Federkernmatratze) sind ungünstig, da sie als Antenne wirken können.

Handys sollten, vor allem von Kindern, nur als Notfalltelefon eingesetzt werden. Statt einer Dauerbestrahlung durch WLAN ist ein kabelgebundenes System besser für das Surfen im Internet. Von Mikrowellenherden sollte immer ausreichender Abstand gehalten werden (Gefahr für die Augen: grauer Star).

Strahlenbelastungen im Haushalt können wir selbst aktiv verringern. Zur weiteren Verminderung und gegen von außen einwirkenden Elektrosmog gibt es inzwischen im Handel verschiedene Entstörvorrichtungen, die die Auswirkungen von Elektrosmog auf den Körper abschwächen können und sich auch am Arbeitsplatz einsetzen lassen.